Dienstag, 15. Mai 2012

Client (Version 2012)

Als Client gibt es unzählige Lösungen. Für die ersten Test ist kein extra Gerät notwendig. Ein bestehender aktueller Laptop oder Rechner kann genutzt werden.
Wer allerdings noch eine gute Lösung für den Fernseher im Wohnzimmer sucht, ist mit dem XBMC gut bedient.
Nachfolgend wird die Konfiguration in Hard- und Software für einen XBMC-basierten Client beschrieben. Diese ist selbstverständlich für HDTV geeignet.

Software: VLC, XBMC oder MediaPortal

Für VDR (Linux) geeignet:
Wer vorerst nur über seinen betehenden Laptop oder Desktop-PC fernsehen möchte, kann dies mit einer vielzahl von Tools machen. Recht einfach geht es mit dem VideoLAN alias VLC für Windows:

Einfach einen HTTP-Netzwerkstream öffnen und folgende Zeile eingeben
(Medien → Netzwerkstream öffnen):


http://<IP>:3000/7

Das Feld <IP> muss natürlich mit der IP-Adresse des Server ersetzt werden, etwa 192.168.1.100 und die rote 7 ist einfach die Programm-Nummer.

Die Variante mit VLC eigent sich perfekt, wenn man beispielsweise Dekstop-Icons anlegen möchte, um eben mal schnell vom Rechner auf einen Fernsehsender zuzugreifen. Fußballsehen während man surft oder arbeitet...

ARD und Bayerischer Rundfunkt: so sieht es  auf meinem Windowsrechner aus, wenn ich beide gleichzeitig laufen habe:



Auf einem aktuellen Intel-Computer habe ich so beispielsweise schon 5 Fernsehprogramme gleichzeitg ablaufen lassen - ohne großartig die CPU oder das Netzwerk zu belasten. Mehr...

Bequemer: XBMC 

Für VDR, TVheadend (Linux), DVBviewer (Windows), Team MediaPortal (Windows) geeignet

Wer es etwas bequemer will, ist mit XBMC für Windows am besten beraten. Das Programm verwandelt den Rechner in einen vollwertigen HTPC, mit dem man sogar EPG und Videoaufnahmen verwalten kann.

Alternative: Team MediaPortal



Ebenso bequem wie der XBMC ist auch das Frontend des Team MediaPortals - es emfpiehlt sich insbesondere, falls schon der TV Server von Team MediaPortal auf dem Server installiert wird.

Hardware: Komplettpaket


OpenELEC bietet zusammen mit Hardwareanbietern vorkonfigurierte Lösungen an. Mehr Informationen hierüber: http://openelec.tv/get-openelec/prebuilt-systems

Äußerst interessant (aber leider noch BETA und von daher noch mit Vorsicht zu genießen) ist die Pivos Xios Box:

Pivos Technology's Xios-Box
Die Box läuft auf Android und Linux, eine Beschreibung zur Installation von XBMC befindet sich direkt hier auf der Webseite.

Leider ist die XBMC-Version in der von mir getesteten Version (BETA vom 2013-01-29) nicht stabil genug gelaufen. Zwar ist das Gerät in der Lage HD-Filme etwa vom USB-Stick wiederzugeben, allerdings gibt es wohl noch (Software-)Probleme mit den PVR Clients (z.B. XVDR).

Hardware: Eigenbau

Der Eigenbau bietet wiederum den Vorteil, dass man mit standardhardware leichter eigene Modifikationen durchführen kann.

Ich nutze dafür die kompakte und günstige NUC-Hardware von Intel mit dem günstigsten Prozessor. Meine Konfiguration bootet innerhalb von 23 Sekunden in die nutzbare XBMC-Oberfläche!

Intel NUC DCCP847DYE mit Intel Celeron 847 Dual Core
Hier muss lediglich noch der Arbeitsspeicher und eine mSATA-Festplatte nachgerüstet werden. Die Box ist mit ca. 11 x 11 x 4 cm besonder klein und leise.
1x 2 GB DDR3 Arbeitsspeicher
1x mSATA 8GB SSD für schnelle Bootzeit
Wenn man keine besondere Wünsche an die Software hat, reichen im Regelfall 8 GB leicht. Nachdem der Client nicht 24/7 läuft, empfiehlt sich eine SSD um das Gerät schnell einsatzbereit zu haben.
Optional: 1x HDMI-Kabel zum Fernseher
Optional: 1x Microsoft Wireless Tastatur
Funktastatur, welche lange Batterielaufzeit hat. Die Tastatur ist besodners klein und daher eher Wohnzimmer-geeignet. Es ist keine Bluetooth-Tastatur - daher ist die Einbindung besonders einfach ;-) Bluetooth-Tastaturen funktionieren natürlich auch, es ist aber mehr Konfigurationsaufwand notwendig.
 

Software-Installation

Die Softwareinstallation mit dem OpenELEC-Image ist vergleichsweise einfach.

1. Datei herunterladen: OpenELEC
Das Image für die Intel Builds/Intel x86-Platform auswählen, wahlweise 32 oder 64 bit
2. exe ausführen und bootbaren USB-Stick erstellen
3. USB-Stick in den Zotac einstecken, booten installieren
4. XVDR aktivieren und einstellen Fertig.

Für weitere Infos bitte hier klicken.

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