Ein wesentlicher technischer Vorteil der Receiverbox basiert auf den von Intel promoteten Standard Thin-MiniITX. Das erste Board von Intel mit dem DN2800MT hat nämlich 12V-Single-Power-Supply, welche man für die LNB-Versorgung hervorragend nutzen kann. Leider sind aber die anderen Thin-MiniITX-Boards (mit Core-CPUs) von Intel mit 19V-Versorgung. Unpassend für die gängigen DVB-S2-Receiverkarten - eine aufwändigere Stromversorgung müsste eingebaut werden, was bei Verwendung von Standardkomponenten zu einem erhöhtem Stromverbrauch führt.
Mit Gigabyte kommt ein weiterer bedeutender Anbieter - welcher erfreulicherweise auch die Core-CPUs auf den Thin-MiniITX auch mit 12V versorgen kann. Perfekt für neuartige Receiverboxen, welche dann hoffentlich auch die verbreiteten, kostengünstigere DVB-Karten unterstützen.
Preislich besonders interessant dürfte die Kombi mit Intels B75 Chipsatz und der Celeron G1610 sein - ausreichende CPU-Leistung selbst für Blu-ray: Gigabyte GA-B75TN
Mehr bei Gigabyte hier.
Sobald die Boards verfügbar sind, werde ich es posten. Derzeit listet die Boards noch kein Händler.
Sonntag, 10. März 2013
Donnerstag, 7. März 2013
EuGH: Livestreaming über Internet benötigt OK vom Sender
Ein interessantes Urteil für den kommerziellen Betrieb. Frei empfangbare Fernsehsender dürfen NICHT über das Internet gestreamt werden. Vermutlich fallen auch diverse Videoaufnahme-Dienste im Internet darunter.
Mehr bei Heise.de.
Der private Betrieb eines Streaming-Servers in den eigenen vier Wänden dürfte rein rechtlich kaum ein Problem darstellen.
Mehr bei Heise.de.
Der private Betrieb eines Streaming-Servers in den eigenen vier Wänden dürfte rein rechtlich kaum ein Problem darstellen.
Dienstag, 12. Februar 2013
Günstiger XBMC Client
In letzter Zeit werden immer mehr fertige und günstige Lösungen als XBMC Client populär:

Preislich äußerst interessant ist der Pivos Technology Xios. Auf dem Device kann man XBMC installieren (Linux oder Android) und es hat eine Fernbedienung inklusive. Preis 119 €. Sollte eine Investition Wert sein.
Auf der Webseite werden verschiedene Images angeboten für Linux und Android als auch eine Beschreibung zur Installation von XBMC. Sobald ich das Gerät hier am Tisch habe, werde ich weiter Infos schreiben.
Update: Es ist jetzt auf dem Tisch, das Gerät ist unglaublich klein, das XBMC-Image kann man allerding nur über eine mircoSD-Karte aufspielen - ärgerlich aber aktzeptabel.
Die CPU-Auslastung bei einem 720er-Video (HD Ready) war bei ca. 65%, bei einem FullHD-Video bei 85%. Beide Filme wurden vom USB-Stick abgespielt. Soweit zufriedenstellend.
Allerdings ist das XBMC-Image auf der Webseite noch BETA (Version vom 29.01.2013) und es gibt offensichtlich Software-Probleme mit den notwendigen tvheadend/XVDR-Plugin. Verbunden mit einem DVBViewer-Server (Windows-Installation) lief es allerdings schon besser, wenn gleich der Wife Acceptance Test negativ ausfallen dürfte: ca. alle 3 Minuten kleine Bildstörungen. Daher ist es zur Zeit nur bedingt zu empfehlen.
Preislich äußerst interessant ist der Pivos Technology Xios. Auf dem Device kann man XBMC installieren (Linux oder Android) und es hat eine Fernbedienung inklusive. Preis 119 €. Sollte eine Investition Wert sein.
Auf der Webseite werden verschiedene Images angeboten für Linux und Android als auch eine Beschreibung zur Installation von XBMC. Sobald ich das Gerät hier am Tisch habe, werde ich weiter Infos schreiben.
Update: Es ist jetzt auf dem Tisch, das Gerät ist unglaublich klein, das XBMC-Image kann man allerding nur über eine mircoSD-Karte aufspielen - ärgerlich aber aktzeptabel.
Die CPU-Auslastung bei einem 720er-Video (HD Ready) war bei ca. 65%, bei einem FullHD-Video bei 85%. Beide Filme wurden vom USB-Stick abgespielt. Soweit zufriedenstellend.
Allerdings ist das XBMC-Image auf der Webseite noch BETA (Version vom 29.01.2013) und es gibt offensichtlich Software-Probleme mit den notwendigen tvheadend/XVDR-Plugin. Verbunden mit einem DVBViewer-Server (Windows-Installation) lief es allerdings schon besser, wenn gleich der Wife Acceptance Test negativ ausfallen dürfte: ca. alle 3 Minuten kleine Bildstörungen. Daher ist es zur Zeit nur bedingt zu empfehlen.
Dienstag, 5. Februar 2013
Das Gehäuse genauer unter der Lupe
Das Gehäuse ist optimiert worden für den Einsatz als Receiverbox.
Es ist aus Metall und bietet Montageplätze für folgende Komponenten:
2x Low-Profile Erweiterungskarten
1x Full-Profile Erweiterungskarte
2x 2,5" HDD Festplatten oder 1x 3,5" und 1x 2,5" HDD
1x mini-ITX-Motherboard
1x 80mm Gehäuse Lüfter
1x USB-Frontanschluss
1x Power-Button
1x Einlass-Loch für picoPSU
Abmessungen: 24,7 cm (Breite) x 11 cm (Höhe) x 21,5 cm (Tiefe)
Zudem hat es silberne Füßchen und VESA-Montagelöcher (10cm x 10cm) auf der Rückseite.
2x Low-Profile Erweiterungskarten
1x Full-Profile Erweiterungskarte
2x 2,5" HDD Festplatten oder 1x 3,5" und 1x 2,5" HDD
1x mini-ITX-Motherboard
1x 80mm Gehäuse Lüfter
1x USB-Frontanschluss
1x Power-Button
1x Einlass-Loch für picoPSU
Abmessungen: 24,7 cm (Breite) x 11 cm (Höhe) x 21,5 cm (Tiefe)
Zudem hat es silberne Füßchen und VESA-Montagelöcher (10cm x 10cm) auf der Rückseite.
| Seitenansicht mit Lüftungsschlitzen |
| Gehäuse offen, oben ist die Montageplatte für die Festplatten zu sehen |
| Blick in das leere Gehäuse |
| Perspektivisch: LED, USB und Power-Knopf an der Front |
| Rückansicht: Platz für mini-ITX und 3 Erweiterungskarten |
Montag, 21. Januar 2013
Hallo Leute!
Herzliche Willkommen auf meinem neuen Blog. Hier geht es rund um die "Receiverbox": ein Streamingserver um TV-Inhalte live ins Netzwerk zu streamen.
Dadurch kann man auf die Satelitenverkabelung verzichten und bequem von jedem(!) Rechner aus fernsehen! Auch über WLAN und iPad oder Android Tablett.
Den Blog habe ich im Januar 2013 eröffnet, aber die Historie etwas nachgetragen ;-)
Viel Spaß.
Herzliche Willkommen auf meinem neuen Blog. Hier geht es rund um die "Receiverbox": ein Streamingserver um TV-Inhalte live ins Netzwerk zu streamen.
Dadurch kann man auf die Satelitenverkabelung verzichten und bequem von jedem(!) Rechner aus fernsehen! Auch über WLAN und iPad oder Android Tablett.
Den Blog habe ich im Januar 2013 eröffnet, aber die Historie etwas nachgetragen ;-)
Viel Spaß.
Dienstag, 1. Januar 2013
Yamaha Verstärker automatisch einschalten
Zotac (XBMC-Client) einschalten, Fernseher einschalten, Verstärker einschalten und Eingang auswählen - und schon kann man fernsehen... naja, etwas umständlich.
Allerdings habe ich einen Vertärker (die neuerdings AV-Receiver heißen) von Yamaha, den hier:

Er hat den Vorteil, dass er über die Netzwerkschnittstelle vergleichsweise einfach zu steuern ist.
Ich habe beim XBMC-Client einfach folgende Befehle zum ausführen in der Datei /storage/.config/autostart.sh hinterlegt:
Der zweite Befehl schaltet den AV-Receiver ein, der dritte Befehl wählt den AV-Eingang vor. Wichtig ist der Sleep, damit das Netzwerk auch definitv an ist. Jetzt fehlt noch eine Default-Einstellung der Lautstärke und dass der AV-Receiver sich beim herunterfahren automatisch abschaltet (unter bestimmten Voraussetzungen).
Wichtig: Die Datei /storage/.config/autostart.sh ist eventuell neu angelegt worden und muss daher ausführbar gemacht werden.
Zu beachten ist allerdings, dass der AV-Receiver seine IP-Adresse NUR(!) über DHCP bezieht. Da bin ich noch auf der Suche, ob man das bei Yamaha ändern kann. Ansonsten kann es nämlich sein, dass die Fritzbox mal neue IP-Adressen dem AV-Receiver zuweist (z. B. nach einem Update oder Tausch des Gerätes denkbar). Dann muss man dieses Skript anpassen. Im Skript ist übrigen <IP> enstprechend zu ersetzen, etwa z. B. 192.168.2.15
Zumindest ist jetzt das Einschaltprozedere wesentlich einfacher geworden: Fernseher einschalten, XBMC-Client einschalten.
Allerdings habe ich einen Vertärker (die neuerdings AV-Receiver heißen) von Yamaha, den hier:
Er hat den Vorteil, dass er über die Netzwerkschnittstelle vergleichsweise einfach zu steuern ist.
Ich habe beim XBMC-Client einfach folgende Befehle zum ausführen in der Datei /storage/.config/autostart.sh hinterlegt:
(
sleep 15↵ curl --data "<YAMAHA_AV cmd=\"PUT\"><System><Power_Control><Power>On</Power></Power_Control></System></YAMAHA_AV>" http://<IP>/YamahaRemoteControl/ctrl ↵ curl --data "<YAMAHA_AV cmd=\"PUT\"><Main_Zone><Input><Input_Sel>AV1</Input_Sel></Input></Main_Zone></YAMAHA_AV>" http://<IP>/YamahaRemoteControl/ctrl ↵ )&↵ |
Der zweite Befehl schaltet den AV-Receiver ein, der dritte Befehl wählt den AV-Eingang vor. Wichtig ist der Sleep, damit das Netzwerk auch definitv an ist. Jetzt fehlt noch eine Default-Einstellung der Lautstärke und dass der AV-Receiver sich beim herunterfahren automatisch abschaltet (unter bestimmten Voraussetzungen).
Wichtig: Die Datei /storage/.config/autostart.sh ist eventuell neu angelegt worden und muss daher ausführbar gemacht werden.
chmod 777 /storage/.config/autostart.sh ↵
|
Zu beachten ist allerdings, dass der AV-Receiver seine IP-Adresse NUR(!) über DHCP bezieht. Da bin ich noch auf der Suche, ob man das bei Yamaha ändern kann. Ansonsten kann es nämlich sein, dass die Fritzbox mal neue IP-Adressen dem AV-Receiver zuweist (z. B. nach einem Update oder Tausch des Gerätes denkbar). Dann muss man dieses Skript anpassen. Im Skript ist übrigen <IP> enstprechend zu ersetzen, etwa z. B. 192.168.2.15
Zumindest ist jetzt das Einschaltprozedere wesentlich einfacher geworden: Fernseher einschalten, XBMC-Client einschalten.
Mittwoch, 3. Oktober 2012
SAT>IP: Server selber bauen
...habe die Spezifikation von Astra gesichtet, welche SAT>IP in der ersten Version beschreibt.
Vorweg: es ist schön, dass sich die Industrie mittlerweile auch mehr für's Fernsehen über Netzwerk interessiert. Allerdings ist es sehr rudimentär, prinzipiell kann man bestimmte Transponder über HTTP oder RTSP/RTP abfragen. Das wars dann schon auch. Keine Fernsehsaufzeichnungen... Auch wurde wohl übersehen, dass der ein oder andere Nutzer gerne neben DVB-S auch DVB-T "transparent" einbinden möchte. Auch ist keine Möglichkeit vorgesehen die EPG-Daten vorrätig auf dem Server zu haben.
Diese Arbeiten werden in der Spezifikation auf den Client verschoben. Es ähnelt also eher einem
DVB-over-IP-Ansatz, der zwar bei dem ein oder anderem in der Szene aber doch auch gerne gesehen wird. Meiner Meinung nach ist das nicht genug abstrahiert.
Im Vergleich dazu was heute schon eine MediaPortal oder Linux-VDR-Installation leisten kann, ist das sehr genügsam. Aber wer weiß wann die nächsten Versionen der Spezifikation rauskommen...
Allerdings sehe ich durchaus die Möglichkeit z. B. ein VDR-Plugin zu entwickeln, welches SAT>IP Clients bedienen könnte.
Vorweg: es ist schön, dass sich die Industrie mittlerweile auch mehr für's Fernsehen über Netzwerk interessiert. Allerdings ist es sehr rudimentär, prinzipiell kann man bestimmte Transponder über HTTP oder RTSP/RTP abfragen. Das wars dann schon auch. Keine Fernsehsaufzeichnungen... Auch wurde wohl übersehen, dass der ein oder andere Nutzer gerne neben DVB-S auch DVB-T "transparent" einbinden möchte. Auch ist keine Möglichkeit vorgesehen die EPG-Daten vorrätig auf dem Server zu haben.
Diese Arbeiten werden in der Spezifikation auf den Client verschoben. Es ähnelt also eher einem
DVB-over-IP-Ansatz, der zwar bei dem ein oder anderem in der Szene aber doch auch gerne gesehen wird. Meiner Meinung nach ist das nicht genug abstrahiert.
Im Vergleich dazu was heute schon eine MediaPortal oder Linux-VDR-Installation leisten kann, ist das sehr genügsam. Aber wer weiß wann die nächsten Versionen der Spezifikation rauskommen...
Allerdings sehe ich durchaus die Möglichkeit z. B. ein VDR-Plugin zu entwickeln, welches SAT>IP Clients bedienen könnte.
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